Musik

 
Das Hobby, dem ich die meiste Zeit und die größte Hingabe widme, ist das Musizieren.
 
Die 60er und 70er Jahre: Der Beginn
Etwa im Alter von 15 Jahren brachte ich mir das Gitarrespielen bei und begann mit Stücken der Beatles, der Rolling Stones, Franz-Josef Degenhardt, Hannes Wader,  Georges Moustaki, Arlo und Woody Guthrie, Bob Dylan und anderer Zeitgenossen. Meine Stilrichtungen waren erst Rock und Pop, später kam Folk dazu.
 
Die 80er: Gemeinsam sind wir stark
In den 80er Jahren spielte ich mit meinen Gütersloher Freunden Egbert und Harald politische Lieder; auch machten wir eigene Songs und gaben uns den Namen "GSG 3" (GütersloherSongGruppe). Wir verstanden uns als schnelle Eingreiftruppe bei Friedensdemos, Streiks, Hausbesetzungen und wurden schnell über die Grenzen Ostwestfalens bekannt. Wir bekamen "Einsätze" u. a. in Ingolstadt und Utrecht bei politischen Ereignissen, so auch bei UZ-Pressefesten. In dieser Zeit machte ich Experimente mit open tunings, bottle-neck und erlernte das Banjo- und Mandolinenspielen.
 
Die 90er: Es kehrt etwas Ruhe ein
Hier war ich musikalisch eher passiv. In erster Linie aus Rücksichtnahme auf unseren 1994 geborenen Sohn Lion; zaghaft begann ich dann doch wieder mit "Der Mond ist aufgegangen" oder "Der Baggerführer Willibald".
 
Das neue Jahrtausend: Musikalisches Neuland
Ich beginne damit, mein Repertoire auch um solche Lieder zu erweitern, um die ich bisher einen großen Bogen gemacht habe. Wiederbelebe meine Lust auf Komposition eigener Lieder und feile an meinen Spieltechniken, doch als Solist ist man naturgemäß sehr eingeschränkt. Auch mein jetzt sehr großes Vorbild Hannes Wader nimmt meist nur noch Platten mit anderen Musikern gemeinsam auf.
 
Seit 2005 musiziere ich gemeinsam mit meiner lieben Freundin Emel, die eine wunderbare Gesang-Stimme hat, und begleite ihren Gesang auf der Gitarre und manchmal mit einer zweiten Stimme. Gelegentlich spiele ich dabei die blues-harp. Uns verbindet die Leidenschaft zur Musik. Bei der Auswahl unseres Repertoires legen wir Wert auf die Schönheit zweistimmigen Gesangs. Wir orientieren uns nicht am mainstream, sondern singen ausschließlich Stücke, die uns musikalisch und textlich anrühren und treten unter dem Namen tonalité auf.
 
Unsere Lieder transportieren Romantik, Melancholie oder einfach nur Liebe zum Leben. Wir singen eigene Stücke, die auf uns beide zugeschnitten sind. Wenn wir covern, arrangieren wir Lieder auf unsere zwei Rollen um (z. B. "Wonderful tonight" von Eric Clapton als Zwiegespräch zwischen Frau und Mann).
 
Für Auftritte bevorzugen wir einen kleinen Rahmen, wie musikalische Untermalung bei Vernissagen, Kulturabende, Einweihungsfeiern,  Emeritierungsfeiern; wir sind schon häufig bei Benefiz-Konzerten sowohl als Duo als auch mit anderen Musikern gemeinsam aufgetreten.
 
2009 traten wir im Elias-Keller in Dortmund mit unserem "Librocal" - einem Gemisch aus Lesung und Musical, auf. Mehr darüber in dem Kapitel "Buch" auf dieser Homepage.
 
Einige Stücke aus unserem Repertoire:
"Dimming of the day", "True Colors", "Die Möwe", "Le Facteur", "Griechisches Lied", "Garota de Ipanema",  "Je crois entendre encore", "Autumn leaves", "Waiting all time", "Wild horses".
 
Meine Gitarren:
·      6-saitige Cort-Gitarre mit Martin 80/20 Bronze Medium-Saiten,
·      12-saitige Lowden (Jumbo-Corpus) mit D'Addario Phosphor-Bronze EJ39- Saiten und eine
·      Konzertgitarre (Estudiante) vom Gitarrenbaumeister Hartmut Hegewald mit Carbon-Saiten oder Hannabach Durable.
 
Meine Harmonikas:
·      Hohner Pro Harp,
·      Hohner Big River Harp oder
·      Harley Benton blues-harp, je nach Sound.
 
Meine Lieblingsmusik spielen Hannes Wader, die Rolling Stones, David Gilmour, Mike Silver, James Taylor und viele andere und - naja - tonalité eben.

„Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Victor Hugo (1802 – 1885)