Afrika-Treff
Unsere 1. große Reise im Jahre 1979 brachte uns - Regina und mich - nach Sizilien, Malta und schließlich nach Portugal. Schon während dieser 9 Monate wurde der Wunsch geboren, einmal Afrika zu erleben. Diesen Luxus haben wir uns dann 1988 bis 1990 für zwei Jahre geleistet.
Zu Beginn Reise lernten wir auf der Fähre "Habib" von Genua nach Tunis Uwe Schmitz und seine Freundin Ingrid kennen. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate trafen wir die beiden immer mal wieder bis sich unsere Wege in Nigeria endgültig trennten: Uwe und Ingrid wollten südwärts in westafrikanische Länder und Regina und ich reisten weiter nach Osten durch Kamerun, Zentral-Afrika, Zaire, Uganda bis schließlich nach Kenia.
Auf dem beschwerlichen Weg dorthin - wir hatten einen Mercedes 207 D mit Zweiradantrieb
und 14-Zoll-Reifen - lernten wir in einer belgischen Mission Jules und Frans aus Belgien kennen, mit denen wir dann bis Nairobi zusammen blieben. Sie hatten einen klapperigen Land-Rover. Noch heute sind wir mit ihnen gut befreundet. Mit einem Fahrzeug wie unserem Mercedes w
ürden wir zum zweiten Mal keine Afrika-Reise mehr machen, mein Traumauto für solche Abenteuer ist heute ein Pinzgauer 6x6 mit Diesel-Motor.
und 14-Zoll-Reifen - lernten wir in einer belgischen Mission Jules und Frans aus Belgien kennen, mit denen wir dann bis Nairobi zusammen blieben. Sie hatten einen klapperigen Land-Rover. Noch heute sind wir mit ihnen gut befreundet. Mit einem Fahrzeug wie unserem Mercedes wEine kleine Episode aus Süd-Algerien: In der Gegend von Gara Ecker trafen wir auf ein Grüppchen Motorradfahrer, von denen einer einige Minuten zuvor einen bösen Unfall und als Folge eine derbe Gehirnerschütterung hatte: Boris. Wir packten ihn in unseren grünen Daimler und brachten ihn in das noch ca. 80 km entfernte Grenzstädtchen In Guezzam. Dort gab's ein Krankenhaus und nach einigen Behandlungs-Tagen konnte Boris vom ADAC in seine bayerische Heimat ausgeflogen werden.
1 Jahr später in Gütersloh: Jules und Frans besuchten uns auf der Durchreise von Belgien nach Indien, dieses Mal mit ihren Motorrädern. Irgendwas war mit einem Spiegel und ich fuhr mit den beiden in ein Motorradausrüstungs-Geschäft. Dort lag auf der Theke zwischen vielen anderen Motorradszene-Blättern ein Exemplar des "Tourenfahrer“. Auf der Titelseite Ingo aus Geseke und Kim aus Australien, 2 Mitfahrer von Boris. Ich blätterte durch das Heft und stieß auf einen Bericht von Boris, in dem er beschreibt, wie ein deutsches Krankenpflegerehepaar ihn in ihrem „Wohnmobil“ in das nächste Krankenhaus gefahren haben.
1 Jahr später in Gütersloh: Jules und Frans besuchten uns auf der Durchreise von Belgien nach Indien, dieses Mal mit ihren Motorrädern. Irgendwas war mit einem Spiegel und ich fuhr mit den beiden in ein Motorradausrüstungs-Geschäft. Dort lag auf der Theke zwischen vielen anderen Motorradszene-Blättern ein Exemplar des "Tourenfahrer“. Auf der Titelseite Ingo aus Geseke und Kim aus Australien, 2 Mitfahrer von Boris. Ich blätterte durch das Heft und stieß auf einen Bericht von Boris, in dem er beschreibt, wie ein deutsches Krankenpflegerehepaar ihn in ihrem „Wohnmobil“ in das nächste Krankenhaus gefahren haben.
Natürlich hatten wir mit vielen Reisenden unsere Heimat-Adressen ausgetauscht und nach der Rückkehr in die Heimat besuchten uns Uwe und Ingrid in Gütersloh. Dort gab es viel zu erzählen und schnell stellten wir fest, dass wir unterwegs gelegentlich die selben Leute getroffen hatten und mit dem einen oder anderen auch Streckenabschnitte gemeinsam zurückgelegt hatten. Eine Idee wurde geboren: Ein Treffen auf einem Camping-Platz ungefähr in der Mitte Deutschlands. Uwe übernahm das von seinem Wohnort Frankfurt aus und 1991 folgten unserer Einladung ungefähr 30 Dänen, Belgier, Schweizer, Franzosen, Holländer und Deutsche und kamen auf den Camping-Platz Maaraue in Mainz-Kostheim.
Seitdem treffen sich dort in jedem Jahr am langen Wochenende von Christi-Himmelfahrt Afrika-Reisende. Höhepunkte sind dann nach Einbruch der Dunkelheit Diavorträge auf einer Riesenleinwand bei einem Riesen-Lagerfeuer über Reisen der Teilnehmer. Wegen dieser nächtlichen Aktivitäten besorgte uns der freundliche Camping-Platz-Pächter nach dem 2. Mal die Wiese des Ruderclubs nebenan, sodass wir uns dort ohne andere stören zu müssen, niederlassen und trotzdem die Bequemlichkeiten des Camping-Platzes nutzen können.
Neben einer "Kerntruppe" von Afrika-Freunden, die (fast) in jedem Jahr kommen, wechseln die Teilnehmer natürlich, sodass es immer aktuelle Vorträge gibt. Mittlerweile vergrößerte sich der Kreis auch um Globetrotter, die Asien oder Lateinamerika bereist haben.